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			<title><![CDATA["

	Theater in Chur"]]></title>
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	http://blog.theaterchur.ch/index.cfm</link>
			<description><![CDATA[

	Was geht im Theater in Chur?]]></description>
			<lastbuilddate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</lastbuilddate>
			<language>en-us</language>

			
			<item>
				<title>Zuschauermeinungen</title>
				<link>http://blog.theaterchur.ch/index.cfm?Entry=C035820A-1018-302C-58D55A781D86A9B3</link>
				<guid>85FA7D09-1018-302C-5858B491EDE75729</guid>
				<pubdate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</pubdate>
				<description>&lt;p&gt;Haben Sie f&amp;uuml;r eine unserer Vorstellungen oder Konzerte ein Lob? Eine Kritik? Oder sind Sie nicht einverstanden mit der Kritik in der Presse?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns einen Kommentar zum Blog-Thema &amp;quot;Zuschauermeinungen&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Kommentar wird gelesen. Von uns. Und von den anderen Bloggerinnen und Bloggern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerne leiten wir Ihre Meinung auch an unsere K&amp;uuml;nstler weiter. Schreiben Sie uns!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			
			<item>
				<title>73% JA – Danke</title>
				<link>http://blog.theaterchur.ch/index.cfm?Entry=5D235DA9-1018-302C-5813CB3ECB1591D0</link>
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				<pubdate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</pubdate>
				<description>&lt;p&gt;Am Tag nach der &amp;ndash; aus unserer Sicht &amp;ndash; sehr erfolgreichen Abstimmung m&amp;ouml;chte ich mich nochmals und ganz herzlich, auch im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei allen f&amp;uuml;r die Unterst&amp;uuml;tzung und ihr Engagement f&amp;uuml;r die neue Tr&amp;auml;gerschaft des Theaters Chur bedanken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Markus Luchsinger K&amp;uuml;nstlerischer Leiter Theater Chur&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			
			<item>
				<title>Eine Lobby f&#xfc;r das Theater</title>
				<link>http://blog.theaterchur.ch/index.cfm?Entry=166A9308-1018-302C-58336273BCCBAC0D</link>
				<guid>85FA7D28-1018-302C-581F6766AA93ACE4</guid>
				<pubdate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</pubdate>
				<description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Markus Luchsinger&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 17. Mai werden Sie, liebe Churerinnen und Churer, &amp;uuml;ber die &amp;laquo;Privatisierung&amp;raquo; des Churer Stadttheaters abstimmen. Wobei Privatisierung vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist. Es geht um eine neue Tr&amp;auml;gerschaft f&amp;uuml;r das Stadttheater. Die Stiftung Theater Chur. Diese wird deswegen nicht zur Privatangelegenheit. Der Name sagt es bereits. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Ihrem Ja zur &amp;Auml;nderung des Kulturgesetzes sichern regelm&amp;auml;ssige Beitr&amp;auml;ge der &amp;ouml;ffentlichen Hand &amp;ndash; in erster Linie der Stadt und, wie wir uns w&amp;uuml;nschen, weiterhin auch des Kantons &amp;ndash; die Aufrechterhaltung eines kulturellen und bildungspolitischen Auftrags: Die Erhaltung eines &amp;uuml;berregional bekannten Theater- und Konzerthauses in der Kantonshauptstadt, die Vermittlung von k&amp;uuml;nstlerisch hoch stehenden Ereignissen, sowie die Erarbeitung eigenst&amp;auml;ndiger Produktionen im Musik- und Theaterbereich, in welchen sich die spezifischen Qualit&amp;auml;ten unserer Region zum Ausdruck bringen. Das Theater Chur ist eines der kulturellen Aush&amp;auml;ngeschilde  unseres Kantons. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kommission, die sich aus allen &amp;ndash; zur Beginn ihrer T&amp;auml;tigkeit &amp;ndash; im Gemeinderat von Chur vertretenen Parteien zusammensetzte, befand nach intensiver Besch&amp;auml;ftigung mit der Thematik einstimmig, dass eine Tr&amp;auml;gerschaft im Sinne der geplanten Stiftung sinnvoll ist. Die Stadt hatte anfangs der Neunzigerjahre das Theater, das damals genossenschaftlich organisiert war, &amp;uuml;bernommen. Mehr aus Not, denn aus eigenem Wunsch. Inzwischen wissen wir, dass ohne Geld hochstehendes Theater nicht zu machen ist. Daf&amp;uuml;r braucht es eine Lobby. Ich bin der Meinung, dass die &amp;ouml;ffentliche Hand Kultur und Bildung f&amp;ouml;rdern kann und soll. Dass sie gleichzeitig aber die Lobbyarbeit f&amp;uuml;r Kultur &amp;uuml;bernimmt, ist unrealistisch. F&amp;uuml;r ein festes Haus wie das Theater Chur braucht es gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verl&amp;auml;ssliche Strukturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturen sind eine Sache. Letztlich sind es Pers&amp;ouml;nlichkeiten, die &amp;uuml;ber den Erfolg oder Nicht-Erfolg einer k&amp;uuml;nstlerischen Einrichtung bestimmen. Die Mitglieder des Stiftungsrats, bestehend aus Vertretern von Politik, Wirtschaft und Kultur, sind Gespr&amp;auml;chspartner der Theaterleitung. Sie helfen mit, Strategien zur Erf&amp;uuml;llung des Auftrags zu erarbeiten. Sie erkennen Risiken, rechtzeitig. Gegen aussen st&amp;auml;rkt ein solches Gremium das Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r die Anliegen des Hauses, nachhaltiger jedenfalls, als wenn der Theaterleiter st&amp;auml;ndig in eigener Sache f&amp;uuml;r seine Kunst wirbt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus diesem Grund, pl&amp;auml;diere ich f&amp;uuml;r eine unabh&amp;auml;ngige Tr&amp;auml;gerschaft. Ich bin davon &amp;uuml;berzeugt, dass wir alle &amp;ndash; und in erster Linie das Theater, auf das die Churerinnen und Churer stolz sind &amp;ndash; von diesem Schritt profitieren werden. Die Stiftung allein bringt noch kein zus&amp;auml;tzliches Geld. Sie l&amp;ouml;st nicht alle Probleme. Wir werden Personen finden m&amp;uuml;ssen, die unsere Arbeit unterst&amp;uuml;tzen. Ich bin &amp;uuml;berzeugt, dass es sie gibt, in unserer Stadt. In unserem Kanton. Eine eigenst&amp;auml;ndige Tr&amp;auml;gerschaft bedeutet einen Schritt in eine richtige Richtung. Und Bewegung &amp;ndash; das zeigt ein Blick auf die Vergangenheit unseres Hauses &amp;ndash; ist besser als Stillstand.&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			
			<item>
				<title>Sun fingi&#xe0; uossa tuot trista</title>
				<link>http://blog.theaterchur.ch/index.cfm?Entry=435E75EE-1018-302C-587FBA821BE770E8</link>
				<guid>85FA7D38-1018-302C-58CAA9FD7AEAC364</guid>
				<pubdate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</pubdate>
				<description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Gianna K&amp;ouml;nz  &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teater es alch chi m&amp;rsquo;interessaiva fingi&amp;agrave; ad&amp;uuml;na enormamaing. T&amp;uuml; at poust transm&amp;uuml;dar in &amp;uuml;na persuna tuottafat estra, invlidar tuot quai chi&amp;rsquo;d es intuorn tai e dafatta invlidar, cha t&amp;uuml; est vi dal giovar teater. Per mai es far teater &amp;uuml;n divertimaint, e davo giovar &amp;uuml;n&amp;rsquo;ura teater nu sun eu exausta, ma am saint bain e cuntainta. La pr&amp;uuml;ma reacziun da blera glieud, cur chi dodan ch&amp;rsquo;eu vegn &amp;uuml;na jada l&amp;rsquo;eivna duos uras cul tren oura Cuoira a far teater es: &amp;laquo;Sbattast t&amp;uuml;?&amp;raquo; Eu nu poss dir, cha quai saja tuottafat normal. Ma eu sun ad&amp;uuml;sada dad ir in viadi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Il tren e la posta sun dvantats per mai sco &amp;uuml;n &amp;laquo;b&amp;uuml;ro&amp;raquo; mobil. Aint il tren n&amp;rsquo;haja la pussibilt&amp;agrave; dad inscuntrar a blera glieud ed avair discussiuns interessantas ch&amp;rsquo;eu mai nu vess uschigli&amp;ouml;. Forsa n&amp;rsquo;haja simplamaing da verer roba nouva e imprender a cugnuoscher otra glieud. Far teater cun glieud da mi&amp;rsquo;et&amp;agrave; es alch ch&amp;rsquo;eu fetsch fich gugent, e quella pussibilt&amp;agrave; nu daja pro mai g&amp;uuml;sta davant porta d&amp;rsquo;chasa. Usch&amp;egrave;, co ch&amp;rsquo;eu n&amp;rsquo;ha senti meis pr&amp;uuml;ms inscunters cun &amp;laquo;basta!&amp;raquo; sa eu, ch&amp;rsquo;eu na trat la dretta decisiun. Ed eu sun fingi&amp;agrave; uossa tuot trista, perch&amp;egrave; ch&amp;rsquo;eu nu poss pl&amp;uuml; gnir il seguond mezz on, cun quai cha meis urari da scoula m&amp;uuml;da ed eu rivess p&amp;uuml;r &amp;uuml;n&amp;rsquo;ura massa tard oura Cuoira. &lt;br /&gt;
Gianna K&amp;ouml;nz, Vn&amp;agrave;, commembra da basta!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Theater hat mich schon immer enorm interessiert. Du kannst dich in eine vollst&amp;auml;ndig fremde Person verwandeln, alles um dich herum vergessen und sogar vergessen, dass du Theater spielst. F&amp;uuml;r mich ist Theater eine Unterhaltung, und nach einer Stunde Theater spielen bin ich nicht am Ende, aber ich f&amp;uuml;hl mich wohl und bin zufrieden. Die erste Reaktion von vielen, wenn sie h&amp;ouml;ren, dass ich einmal die Woche zwei Stunden mit dem Zug nach Chur fahre, um Theater zu spielen, ist: &amp;laquo;Spinnst du?&amp;raquo;  Ich kann nicht sagen, dass sei doch ganz und gar normal. Aber ich bin mir das Reisen gewohnt. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der Zug und das Postauto sind f&amp;uuml;r mich ein wie mobiles B&amp;uuml;ro. Im Zug hab ich die M&amp;ouml;glichkeit viele Menschen zu treffen und interessante Diskussionen zu f&amp;uuml;hren, die ich sonst nie h&amp;auml;tte. Vielleicht hab ich einfach Lust, neue Sachen zu sehen und andere Menschen kennen zu lernen. Theaterspielen mit Menschen in meinem Alter mach ich sehr gerne, und diese M&amp;ouml;glichkeit hab ich nicht gerade vor meiner Haust&amp;uuml;re. So wie ich mich nach meiner ersten Begegnung mit &amp;bdquo;basta!&amp;ldquo; gef&amp;uuml;hlt habe, weiss ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Und ich bin bereits jetzt traurig, weil ich in den Aufbaukurs nicht mehr kommen kann, da mein Stundenplan sich &amp;auml;ndern wird und ich erst eine Stunde sp&amp;auml;ter in Chur ankommen w&amp;uuml;rde. &lt;br /&gt;
Gianna K&amp;ouml;nz, Vn&amp;agrave;, basta!-Mitglied&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			
			<item>
				<title>Puste aus f&#xfc;r Flims Klang?</title>
				<link>http://blog.theaterchur.ch/index.cfm?Entry=24294582-1018-302C-5894EA7F8FD4D0F6</link>
				<guid>85FA7D47-1018-302C-58B9C3A93FA99B01</guid>
				<pubdate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</pubdate>
				<description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Mathias Balzer&lt;/em&gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht vom Ende des Festivals &#xab;Flims Klang&#xbb; ist nun schon einige Wochen alt. Erstaunlicherweise hat sie kaum &#xf6;ffentliche Reaktionen ausgel&#xf6;st. Vielleicht liegt das ja an der Nachrichtenflut &#xfc;ber die Finanzkrise. Was sind schon Kl&#xe4;nge gegen&#xfc;ber Zahlen mit &#xfc;ber zehn Nullen?  Dabei schien, von aussen betrachtet, alles in Ordnung zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Flims Klang hat sich &#xfc;ber f&#xfc;nf Jahre kontinuierlich aufgebaut, die qualitativ anspruchsvollen Produktionen an ausgesuchten Naturpl&#xe4;tzen in der Flimser Landschaft haben Publikum und Presse begeistert. Der Auftritt des Anlasses war gepflegt, verzichtete auf die bei vielen Festivals grassierende Worth&#xfc;lsendrescherei. Flims Klang passte zu Flims. Es erstaunt nun doch sehr, dass f&#xfc;nf Jahre Aufbauarbeit ein so pl&#xf6;tzliches Ende finden. Immerhin ist der Anlass von Graub&#xfc;nden Kultur in den Reigen der so genannten kulturellen Leuchtt&#xfc;rme im Kanton, bisher zw&#xf6;lf an der Zahl, aufgenommen worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liest man die Begr&#xfc;ndung f&#xfc;r das sang- und klanglose Ende des Festivals, vernimmt man folgende Geschichte: Initiative K&#xfc;nstler, die keine Ber&#xfc;hrungs&#xe4;ngste in der Zusammenarbeit mit touristischen Organisationen haben, realisieren einen Anlass. Die Idee st&#xf6;sst auf Wohlwollen und wird auch unterst&#xfc;tzt. Um das Festival aufzubauen, m&#xfc;ssen die Veranstalter viel investieren. Das bedeutet meist: Sie kompensieren fehlende finanzielle Mittel durch unbezahlte Arbeit, in der Hoffnung, dass die Durststrecke mit dem wachsenden Erfolg eine Ende finden wird. Die Beitr&#xe4;ge an das Budget erh&#xf6;hen sich Jahr f&#xfc;r Jahr zwar um einige Franken, aber kaum um Zahlen mit mehreren Nullen. Nach f&#xfc;nf Jahren Durststrecke stehen die Veranstalter vor dem Dilemma, dass der Anlass zwar erfolgreich ist, die Finanzierung aber, w&#xfc;rde man die unbezahlte Arbeit verg&#xfc;ten, keineswegs gedeckt ist. Es w&#xe4;re Zeit, Flims Klang zu institutionalisieren. Aber trotz Erfolg und ausgewiesener Leistung, sind weder die Gemeinde noch der Kanton bereit, diesen Schritt zu vollziehen. Den Veranstaltern geht die Puste aus. Ende der Geschichte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Fragen an die Beteiligten, die Veranstalter, die touristischen Organisationen, die Kulturf&#xf6;rderung, an Graub&#xfc;nden Kultur sind: Stimmt meine Wahrnehmung der Vorg&#xe4;nge, die zum Ende von Flims Klang f&#xfc;hren? Ist dies ein Einzelfall oder ein symptomatischer? Wie lange muss sich ein Anlass behaupten, damit man ihn auch finanziell auf gesunde Beine stellt? Wer soll dies tun? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederg&#xe4;nge beginnen oft mit unscheinbaren Ereignissen. Es k&#xf6;nnte ja sein, dass noch weiteren Leuchtt&#xfc;rmen von Graub&#xfc;nden Kultur langsam der Strom ausgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
			</item>
			
			<item>
				<title>Braucht Chur ein Konzerthaus?</title>
				<link>http://blog.theaterchur.ch/index.cfm?Entry=B849309B-1018-302C-58C3DA9D9BEC7F90</link>
				<guid>85FA7D57-1018-302C-58555C8C834D15CC</guid>
				<pubdate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</pubdate>
				<description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Heinz Girschweiler&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soeben habe ich in der Theaterzeitung den Artikel &#xfc;ber das Theater als Konzerthaus gelesen und mich gewaltig ge&#xe4;rgert, dass Sie die Idee der Postremise auf diese Art desavouieren. Der Begriff Tonhalle ist ein ungl&#xfc;cklich gew&#xe4;hlter Projekttitel, der in einer fr&#xfc;hen Phase verwendet wurde, der aber nicht von Bedeutung ist, da dieser Begriff in Chur bereits durch das entsprechende Lokal besetzt ist und wohl kaum je f&#xfc;r das Projekt Postremise verwendet werden d&#xfc;rfte. Das das Churer Theater auch ein Konzerthaus ist, steht ausser Frage und soll sicher auch so bleiben, wenn es um grosse Orchesterkonzerte geht. Das Projekt Postremise ist ein mittelgrosser Saal, gedacht f&#xfc;r Kammermusikkonzerte oder kleinere Orchesterbesetzungen. Entsprechend der Idee von Andrea Meuli, w&#xe4;re das ein m&#xf6;glicher zweiter Spielort f&#xfc;r kleinere Projekte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal abgesehen von der unbefriedigenden akustischen Situation im Theater Chur, m&#xf6;chte ich Sie bitten, mir einen Saal in Chur zu nennen, der akustisch wirklich befriedigt. Neben den Konzerten im Theater Chur gibt es aber eine weitaus gr&#xf6;ssere Konzertszene in Graub&#xfc;nden sowohl im klassischen Bereich, als auch in anderen Sparten. Und in dieser Szene ist man sich wohl einig, dass die Situation in Chur f&#xfc;r eine Stadt dieser Gr&#xf6;sse unbefriedigend ist. Ob das Theater Chur mit baulichen Massnahmen da Abhilfe schaffen kann, wage ich zu bezweifeln. Die Anforderung an ein Sprechtheater ist nun mal eine andere, als an einen Konzertsaal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt, das neben den eingekauften Produktionen von aussen auch eine aktive eigene Musikszene existiert. Diese Musikszene braucht einen Saal mittlerer Gr&#xf6;sse. Klib&#xfc;hni und Werkstatt sind zu klein, W&#xfc;rth ungeeignet, Mars&#xf6;l und Kulturhaus Bienenweg akustisch eine Katastrophe, Kirchgemeindeh&#xe4;user und Aulen atmosph&#xe4;risch ungeeignet. Das Projekt Postremise ist ein Chance, wenigstens eine Diskussion in Gang zu bringen. Wenn aber Leute wie Andrea Meuli und David Sonton, die gar nicht hier leben und arbeiten, solche Urteile in der &#xd6;ffentlichkeit f&#xe4;llen, sehe ich schwarz f&#xfc;r eine Grundsatzdiskussion. Dann bleibt l&#xe4;ngerfristig alles beim Alten und die hier arbeitenden MusikerInnen haben das Nachsehen. In diesem Sinne w&#xfc;nsche ich mir von Ihnen einen differenzierteren Umgang mit diesem Thema. Wenn Sie es schaffen, die r&#xe4;umlichen Bedingungen f&#xfc;r Musik in Chur unter dem Namen Theater- und Konzerthaus Chur wirklich zu verbessern, bin ich noch so froh und auf jeden Fall auf Ihrer Seite, wenn nicht, dann helfen Sie doch bitte mit, wenigstens eine kleine Verbesserung der Situation zu erzielen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Gespr&#xe4;ch mit Andrea Meuli und David Sont&#xf2;n-Caflisch ist erschienen in der Zeitung Nr. 7 des Theaters Chur. Sie k&#xf6;nnen die Zeitung bei uns &lt;br /&gt;
bestellen unter: &lt;a href=&quot;mailto:info@theaterchur.ch?subject=Bestellung%20Theaterzeitung&quot;&gt;info@theaterchur.ch&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;oder online lesen: &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.theaterchur.ch/cmsfiles/presse/RZ_Zeitung_07.pdf&quot;&gt;www.theaterchur.ch/cmsfiles/presse/RZ_Zeitung_07.pdf&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&#xa0;&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			
			<item>
				<title>Horror Vacui</title>
				<link>http://blog.theaterchur.ch/index.cfm?Entry=98F0E579-1018-302C-58B96B0E573539C8</link>
				<guid>85FA7D67-1018-302C-58368CE67468E0C7</guid>
				<pubdate>Mon, 12 Sep 2005 18:37:00 GMT</pubdate>
				<description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Mathias Balzer&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Theaterplatz vor der Haust&amp;uuml;re&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;des Theaters Chur gab schon vor seiner Realisierung Anlass zu heftigen Kommentaren und hitzigen Gespr&amp;auml;chen. Erst recht danach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fr&amp;uuml;her tat er dies nicht. Da war der Platz einfach ein Parkplatz, tags&amp;uuml;ber f&amp;uuml;r die Beamten im angrenzenden Beamten-Silo, abends f&amp;uuml;r Nachtschw&amp;auml;rmer und Theaterbesucher. Fr&amp;uuml;her, vor dem Siegeszug der Fussg&amp;auml;nger, waren &amp;uuml;berhaupt alle Pl&amp;auml;tze der Innenstadt Parkpl&amp;auml;tze. Sie hiessen Kornplatz, Martinsplatz, Alexanderplatz oder Bahnhofsplatz. Aber eigentlich waren es Parkpl&amp;auml;tze. Irgendwann entschied das Churer Stimmvolk auf Anraten von Politikern und Stadtplanern, dass die Innenstadt mit umfassenden Sanierungen aufgewertet und versch&amp;ouml;nert werden solle, damit sie frei werde vom chaotischen L&amp;auml;rm und Gestank des Verkehrs, den man nur noch in jenen s&amp;uuml;dlichen L&amp;auml;ndern antrifft, in denen man so gerne die Ferien verbringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind Pl&amp;auml;tze keine Pl&amp;auml;tze mehr, sondern &amp;laquo;Zonen&amp;raquo;. Es gibt Einkaufszonen, Fussg&amp;auml;ngerzonen, suchtmittelfreie Zonen, die Tschu-Tschu-Bahn-Zone und sogar eine Begegnungszone, in der jedoch bis heute die Busfahrer die Einzigen sind, die sich zuwinken. Im Zuge der Umwandlung des Beamtenparkplatzes wurden selbstverst&amp;auml;ndlich &amp;Uuml;berlegungen angestellt, was f&amp;uuml;r eine Zone der neue Theaterplatz denn sein k&amp;ouml;nnte. Und man kam auf die Idee: Ein Platz f&amp;uuml;r Kultur sollte es werden! F&amp;uuml;r die Freilichtspiele, f&amp;uuml;r das Open-Air-Kino, ein Raum f&amp;uuml;r die Kunst. Die verf&amp;uuml;hrerischste Vision war die eines Theatercaf&amp;eacute;s, das der leer ger&amp;auml;umten Fl&amp;auml;che einen Hauch von Piazza und Italianit&amp;agrave; verleihen sollte. Doch man hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nach langwierigen Abkl&amp;auml;rungen zwischen Stadtarchitekt, Theaterleitung und verschiedenen Gastronomen gelangte man zur bitteren Erkenntnis, dass auch eine sch&amp;ouml;ne Piazza- Beiz draussen &amp;uuml;ber K&amp;uuml;che, K&amp;uuml;hl- und Lagerr&amp;auml;ume drinnen &amp;ndash; also im Parterre des Theaters &amp;minus; verf&amp;uuml;gen m&amp;uuml;sste, denn nur ein Ganzjahresbetrieb sichert dem Wirt ein Einkommen und w&amp;uuml;rde die Investitionen rechtfertigen. Beim Anblick des Budgets wurde die Akte dann sehr rasch geschlossen. Keine Piazza also. Doch auch die Nutzung der Kulturzone als Ort f&amp;uuml;r Veranstaltungen h&amp;auml;lt sich bisher in Grenzen: Das Sommerkino bleibt zu Recht, wo es ist. Und Theatervorstellungen, Abendverkehr und Ruhebed&amp;uuml;rfnis der Anwohner lassen sich eben auch nur schwer unter einen Hut bringen. Die Folge: Der Platz ist meist leer, und dies erzeugt bei nicht wenigen einen eigentlichen Horror Vacui, der sich nicht nur in Leserbriefspalten und Stammtischgespr&amp;auml;chen kundtut. Nein, der leere Platz musste sogar schon als abenteuerliche Metapher f&amp;uuml;r den Zustand der st&amp;auml;dtischen Theaterszene herhalten! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist dieser Platz einfach ein Platz. Vielleicht ist gerade das der tiefere Grund f&amp;uuml;r die Erhitzung der Gem&amp;uuml;ter. Der Theaterplatz ist ein Platz, der einfach da ist, der sich selbst gen&amp;uuml;gt und sich als erstaunlich resistent erweist gegen&amp;uuml;ber irgendwelchen aufgest&amp;uuml;lpten Definitionen als &amp;laquo;Kulturzone&amp;raquo;. Seine eigentlichen Qualit&amp;auml;ten zeigt er, wenn er leer ist. Im Licht der Morgensonne, wenn die letzten Exemplare noch rauchender Beamter um den Brunnen stehen, oder am Abend, wenn der Verkehr nachl&amp;auml;sst und sich der Platz so wunderbar nutzlos vor einem ausbreitet. Alle Bestrebungen, seine Leere einzurichten, ihn wohnlicher zu machen, sei es mit Topfpalmen oder Kunstwerken mit M&amp;ouml;blierungscharakter, zerst&amp;ouml;ren seine Qualit&amp;auml;t. Der Theaterplatz ist f&amp;uuml;r fl&amp;uuml;chtige Erscheinungen gemacht: f&amp;uuml;r M&amp;uuml;ssigg&amp;auml;nger, die auf den B&amp;auml;nken sitzend die Zeit verstreichen lassen, f&amp;uuml;r Skateboarder und ihre kratzenden Pirouetten, f&amp;uuml;r rauchende Beamte. Da es von allen dreien nicht mehr allzu viele gibt, bleibt der Platz oft leer. Zonenfrei, sinnlos, sch&amp;ouml;n.&lt;/p&gt;</description>
			</item>
			

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